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Das neue Heft 1.10 ist soeben erschienen.Ausgehend von Walter Benjamins Aussage "Wenn man bedenkt, dass Schmerz sich nicht erzählen lässt" analysiert der Literaturwissenschaftler Helmut Lethen anhand von zwei Erzählungen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts das Phänomen des Schmerzes aus kulturwissenschaftlicher Perspektive.
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Mit ziemlicher Verspätung wird heute im Laufe des Tages Heft 2.09 unserer Zeitschrift WISSENSCHAFT in progress online gestellt werden. Die Druckversion folgt dann einige Tage später und kann wie immer kostenlos (max. 2 Ausgaben pro Bestellung) bei uns angefordert werden.Im Gegensatz zur ursprünglichen Planung sind zunächst nur die Beiträge von Carsten Carlo Schnekenburger und Christian Klager enthalten. Der Beitrag von Bastian Schwennigcke hat sich als umfangreicher herausgestellt als zunächst angenommen, weswegen er (nach einigem zeitlichen Abstand) als eigenes Heft veröffentlicht wird.
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Wie schon im letzten Jahr haben wir es auch diesmal leider nicht geschafft, unseren Plan, drei WIP-Ausgaben im Jahr fertig zu stellen, zu erfüllen. Ist blöd, aber leider nicht zu ändern, und alle, die irgendwie und irgendwo wissenschaftlich arbeiten, wissen, wie viel Zeit dafür nötig ist.Auf jeden Fall arbeiten wir in den freien Weihnachtstagen weiter an Heft 2.09, insbesondere am Editorial, das die drei Artikel (die wir neulich kurz in Abstracts vorgestellt hatten), ein wenig unter einen Hut bringen soll. Dann geht es an die Vereinheitlichung des Layouts, mehrfaches Korrekturlesen und die Erstellung der PDF für die Online-Ausgabe. Ein paar Wochen später sollte dann auch die Druckversion verfügbar sein.
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E-Learning ist seit Beginn des neuen Jahrtausends ein wichtiges Schlagwort für das Lernen mit elektronischen Medien. Doch wie steht es eigentlich mit einer Didaktik für das Lernen mit neuen Medien? In einem dritten Beitrag des Heftes 2.09 wird Carsten Schnekenburger das Für und Wider einer E-Didaktik hinterfragen. In diesem literaturgestützten Artikel wird das Für und Wider einer E-Didaktik hinterfragt. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger auf einer vollständigen Wiedergabe aktueller Diskussionsstränge, als vielmehr auf einer kritischen Reflexion unterschiedlicher Perspektiven. Einleitend wird anhand eines allgemeinen Verständnisses von Didaktik eine Definition der E-Didaktik abgeleitet. Die Darstellung überzeichneter Perspektiven von E-Learning-Akteuren, Pädagogen und Nutzern bilden den Hauptteil. Anhand ausgewählter Argumente werden Widersprüche und Antagonismen der E-Didaktik entwickelt. Die Bezugsebene der Ausführungen ist der universitäre Kontext.Näheres dazu erfahrt ihr in unserem nächsten Heft 2.09.
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Ein weiterer Beitrag in unserer fünften Ausgabe von Wip wird die Vorstellung eines Lernmediums für den Philosophieunterricht sein: Das Tagebuch. Hier nun folgt schon ein erster Einblick in Form eines Abstracts.Das Philosophische Tagebuch ist spätestens seit dem Ansatz von Thies 1990 als feste methodische Größe des Philosophieunterrichts anzusehen. Es ermutigt SchülerInnen zum schriftlichen präsentativen und diskursiven Nachdenken und Nach-Denken zu philosophischen Gegenständen.Neben den traditionellen Methoden, das Tagebuch als Aufgabenheft und Reflexionsort zur Unterrichtsstunde oder allgemeinen philosophischen Fragen zu nutzen, verweist der Aufsatz mit Bezug auf Kant auf die Etablierung des Denkens im Dialog mit sich selbst und anderen: Das Philosophische Tage- und Denkbuch darf als hochpotentes und wirksames heuristisches Mittel des Philosophierens angesehen werden.Weiteres wird im Heft 2.09 nachzulesen sein.
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... wie hoffentlich für alle Leserinnen und Leser dieses Blogs sichtbar, ist die Neugestaltung nun im Wesentlichen abgeschlossen. Sieht tatsächlich angenehmer aus als das düstere Schwarz, was vorher war
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Einer der drei Beiträge, die bald in unserem mittlerweile fünftem Heft von WISSENSCHAFT in progress (2.09) erscheinen werden, befasst sich mit Lesekompetenz in sozialen Zusammenhängen. Wir freuen uns, hier schon mal den Abstract darstellen zu können, den uns der Autor des Beitrags, Bastian Schwennigcke, zur Verfügung gestellt hat.
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Das letzte Jahr war wissenschaftlich gesehen ziemlich ereignisreich, aber so langsam wird es wieder ruhiger (was ich durchaus ganz erholsam finde). Hier die Highlights im verfrühten Jahresrückblick:
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Nachdem auf dieser Website eine ganze Zeit lang schwarz, grau und rot die dominierenden Farben waren, wird sich das demnächst wieder ändern - ein hellerer Farbton und eine sowohl deutlichere, als auch "luftigere" Präsentation der eigentlichen Zeitschrift neben dem Blog wird in diesen grauen Herbsttagen wenigstens in der Welt der Wissenschaft für ein bisschen Sommerfrische sorgen
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Übervolle Hörsäle, tausende von lauten Studenten, Zettelgewusel, zerknitterte und abgegrabschte Einschreiblisten, Rennen von einem Hörsaal zum nächsten und schon teilweise spannender Stoff. So sah meine erste Woche meines neu begonnenen Lehramtsstudiums aus. Noch ist nicht viel passiert; natürlich wurde erst einmal viel Organisatorisches vorgestellt, bevor es in der kommenden Woche in Bezug auf die Inhalte wirklich ernst wird. Unter anderen Kursen belege ich Logik in der Philosophie. Ein Kurs, vor dem es viele Studierende graut, weil die Durchfallquote so hoch ist. Aber nach erfolgreichem Absolvieren soll man gut gerüstet für das weitere Studium sein. Ich bin und bleibe gespannt ..
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... erarbeite ich für die Vergleichsarbeiten VERA6 didaktische Materialien für Deutschlehrer. Dafür bin ich heute, am Sonntag, früh aufgestanden, sitze nun hier mit einem schwarzen Tee und etwas Milch und denke mich wieder in die Aufgabenentwicklung hinein. Es macht Spaß und ich werde diese Arbeit vermissen, denn neben meiner Arbeit an der Uni und meinem Lehramtsstudium, das morgen offiziell beginnt, werde ich leider keine Zeit mehr für VERA haben. Das stimmt mich sehr traurig, denn das ist ein Job, der mehr war als nur ein Job. Hier habe ich viel dazu gelernt: fachlich und persönlich. Gleich ruft mich eine Kollegin aus Hessen an, um unsere Ergebnisse gemeinsam zu betrachten, zu besprechen und zu sortieren.
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Ich studiere noch mal: auf Lehramt und ich freue mich schon darauf
Ich habe lange und intensiv darüber nachgedacht und fühle mich nun reif dafür. Nachdem ich so viele Jahre mit Lehrern zusammengearbeitet habe, möchte ich nun meine eigenen Erfahrungen in der Schule sammeln.
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So, jetzt hat sich hier mehrere Wochen lang nichts getan, was jedoch nicht bedeutet, dass wir stillstanden. Unser viertes Heft ist schon eine Weile heraus, wir planen bereits das 5. Heft zum Thema Didaktik, auf das ich mich schon sehr freue
Zur Qualität des vierten Heftes haben wir sehr positive Rückmeldungen erhalten, was uns Herausgeber natürlich sehr freut. Wir rühren in Universitäten und Universitätsbibliotheken nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz und Österreich die Werbetrommel, um unser Heft noch bekannter zu machen und natürlich auch, um weiterhin gute Autoren zu finden. Wer sich hier angesprochen fühlt, kann uns gerne kontaktieren ![]()
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Ich wundere mich schon, wie ich mich in dem letzten Jahr wissenschaftlich entwickelt habe. Vor einem guten Jahr war ich glücklich behaupten zu können, endlich meine wissenschaftliche Identität gefunden zu haben (schaut mal hier): Ich sah mich als Linguistin, die in den Gefilden der Didaktik weiterforschen wollte. Das hat sich ein Jahr später nicht verändert. Ich denke linguistisch (vielleicht kann sich das einer vorstellen) und durch meine Arbeit an der Informatik spüre ich immer mehr die verschiedenen, sich aber wirklich ergänzenden Denkweisen der unterschiedlichen Wissenschaften. Verändert hat sich mein Weitwinkel. Er ist eben weiter geworden: Mich interessieren Schul- und Hochschuldidaktik, E-Learning, aber auch subjektive Theorien, Lehrerbildung, Aufsatz- und Schreibunterricht, Leseunterricht und die Lehre selbst. Bestimmt vergesse ich gerade auch etwas. Das sind viele Interessen und es wird so langsam Zeit, diese zu bündeln, zu schüren oder zu selektieren. Die wissenschaftliche Identitätssuche geht hoffnungsfroh weiter ![]()
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... hatten wir heute morgen! Und dabei hätte ich in diesem emotionalen Moment ja gerne eine Blogeintrag geschrieben. Nun schreibe ich, nachdem die Not etwas gelindert, jedoch noch nicht ganz vorbei ist.Zwei Vorträge waren heute auf der eLearning Baltics zu halten (ich hatte davon kürzlich berichtet). Nun sind die geschafft, und ich auch. Und in dieser Zeitnot haben wir natürlich den Fotoapparat vergessen und können deshalb keine schönen Fotos von der Konferenz einstellen (zum Glück hatten wir unsere Vorträge mit
). Hier mal ein Link zum Vortrag Goethe's "Elective Affinities" as E-Learning. Developing Exercises for German Classes in the Secondary School Level 2
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... und das ist gut so! Damit meine ich, dass wir zur Zeit gut beschäftigt sind was das Schreiben von Aufsätzen und Halten von Vorträgen betrifft.
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Die Schriftenreihe wissenschaft in progress ist eine wissenschaftliche Zeitschrift für aktuelle Gedanken und Forschungsfragen aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaft, Linguistik, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Didaktik, Bildung und E-Learning.Ausdrücklich sind auch Doktoranden und Studenten höherer Semester eingeladen, Arbeiten, Aufsätzen und Exposés zu veröffentlichen. Die Zeitschrift wird seit 2008 herausgegeben von Uta Buttkewitz, Mario Donick und Wiebke Schwelgengräber. Die jeweiligen Ausgaben sind als PDF auf dieser Website herunterladbar und können als kostenlose Druckausgabe bei uns angefordert werden.
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Die erste "offizielle" Ausgabe im Jahr 2009 wurde soeben fertig gestellt und kann als PDF-Datei heruntergeladen oder als Druckversion kostenlos bei uns bestellt werden.Zum Inhalt
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Solche und ähnliche Aussagen habe ich jetzt immer mal wieder seit fast einem Jahr gehört. Und das hat wohl hauptsächlich damit zu tun, dass ich in einem technischen Bereich, nämlich der Elektrotechnik und Informatik arbeite. So saß ich letztens in einer Besprechung und erzählte, dass ich Germanistik und Sprachliche Kommunikation und Kommunikationsstörungen studiert habe. Es kamen dann Aussagen wie:
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Da bald unser viertes Heft WISSENSCHAFT in progress erscheint, nutzen wir die Gelegenheit, die Website etwas umzugestalten. Stärker als bisher sollen die Beiträge der Autoren in der Zeitschrift selbst, also die wissenschaftlichen Aufsätze, im Mittelpunkt stehen; das Blog gibt es natürlich weiterhin. Jedenfalls kann es heute und morgen zu ein paar Ausfällen in diesem Blog kommen oder zumindest zu komischem Aussehen. ![]()
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Ich sitze gerade in der Ringvorlesung »Geisteswissenschaften und Internet«, die vom Arbeitsbereich für Multimedia und Datenverarbeitung in den Geisteswissenschaften der Universität Rostock veranstaltet wurde. Heute hält mein Kollege Marian Hoffmann vom Institut für Kommunikationswissenschaft einen Vortrag zu Kontextproblemen bei der Kommunikation im Internet. Das ist ja eigentlich mein ureigenes Thema, und am 28. Mai halte ich in dieser Vorlesung ebenfalls einen Vortrag – zur Frage, ob es möglich ist, mit E-Learning kommunizieren zu lernen. Mal sehen, inwieweit ich Marians Vortrag aufgreifen kann. Die Einleitung war bisher recht unterhaltsam. ![]()
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Heute ist Tag 2 der IMCL-Konferenz und gerade sitz ich vor einem der Hörsääle, in dem die Vorträge stattfinden. Gestern stand ich auch da drin und habe in extrem kurzer Form was über unser Paper erzählt. Extrem kurz, weil wir ca. 45 Minuten im Verzug waren. Ich fand es etwas schade, dass dabei vieles unter den Tisch fallen musste. Es war auch komisch, dass ich in eine Session eingeordnet war, die mit Lernmodellen eher nichts zu tun hatte, zumindest nicht direkt. Interessanter wäre es sicher gewesen, ich wäre in der parallel laufenden Session gewesen, denn dort wurde ebenfalls ein Blended-Learning-Modell dargestellt. Nun ja.
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Ich bin gerade in Amman/Jordanien, wo morgen die IMCL-Konferenz (International Conference on Interactive and Mobile Computer Aided Learning) beginnt. Wir haben im letzten Jahr am Lehrstuhl f. Rechnerarchitektur an der Uni Rostock ein Blended-Learning-Modell entwickelt, das durch seinen Fokus auf Kommunikation und Reflexion während des Lernprozesses besonders für den Einsatz zur Verbesserung interkultureller Kompetenz geeignet ist. Darüber haben wir ein Paper geschrieben und bei der IMCL eingereicht, und morgen ist es nun soweit, irgendwann zwischen 13:00 und 13:30 Uhr werde ich darüber einen Vortrag halten.
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Am 21. März 2009 nahm ich an der Fachtagung »Lesekompetenzförderung in Mecklenburg-Vorpommern« im Innerstädtischen Gymnasium in Rostock teil. Die Tagung richtete sich an Unterrichtsberater und Fachberater Deutsch des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Ziel war die Beschäftigung und Reflexion der Begriffe Kompetenz, Lesekompetenz und Lesen sowie die Frage danach, wie Lesekompetenz gefördert werden kann.
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Mit ziemlich großer Verspätung ist die dritte Ausgabe unserer Schriftenreihe WISSENSCHAFT in progress nun verfügbar, wie gewohnt als PDF-Datei und als kostenlos bestellbare Druckversion.
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Da wir zeitlich ohnehin etwas in Verzug sind (Heft 3.08 sollte längst veröffentlicht sein und wird es vermutlich heute im Laufe des Abends
), haben wir uns entschlossen, den Call for Papers für Heft 2.09 (Juli 2009) zu Medientheorien im Zeitalter des Internets bis zum 15. April (also um einen Monat) zu verlängern. Vielleicht hat ja noch die oder der eine oder andere Lust, etwas zu dem Thema beizutragen. Hier nochmal der Link zum Call: Call for Papers.
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Am Anfang des Semesters hatte ich bereits über das Seminar „Geschichte in den gegenwärtigen Abgrenzungsdiskursen arabischer und westlicher Medien“ berichtet, das ich zusammen mit einem Dozenten aus der Theologischen Fakultät gegeben habe. Nun, da das Semester zu Ende ist, ist es Zeit für ein kurzes Fazit.
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Wie neulich geschrieben, war ich gestern und vorgestern an der Uni Bielefeld, um an der Tagung Von der Klasse zum Cluster. Zum Verhältnis von Medien, Messungen und Sozialität teilzunehmen. Nun bin ich kein Soziologe und ich habe soziologische Ergebnisse bisher nicht um der Soziologie selbst willen herangezogen, sondern dann, wenn sie mir als Ergänzung, Kritik oder Ausgangspunkt meiner (pragma)linguistisch und sozialpsychologisch geprägten Forschungsinteressen dienlich schienen. In diesem Sinne war auch mein Vortrag gestaltet.
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Ich weiß, wir haben hier lange nichts mehr geschrieben, aber sowohl Weihnachten als auch die Arbeit in der Uni als auch das Vorbereiten von Aufsätzen und Vorträgen nehmen ziemlich viel Zeit in Anspruch. Ich frage mich z.B., warum so viele Tagungen den 1. Februar als Deadline haben. Wie auch immer, Heft 3.08 unserer Zeitschrift WISSENSCHAFT in progress wird Ende Januar endlich verfügbar sein. Es geht darin v.a. um die Beurteilung von Schüleraufsätzen und bezieht dabei das Promotionsvorhaben von unserer Co-Herausgeberin Wiebke Schwelgengräber ein.
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Gestern haben wir – Uta, Mario und ich – uns zu einem Redaktionstreffen für wissenschaft in progress getroffen. Wir erarbeiten zur Zeit fleißig die dritte Ausgabe unserer Zeitschrift. Hier ein paar Eindrücke:
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Bei der Beschreibung von Realität, Wirklichkeit und Gesellschaft werden Medien immer noch als etwas Additives verstanden. In universitären Forschungsprojekten werden zum Beispiel die Zusammenhänge von Medien und Religion, Medien und Theater, Medien und Literatur analysiert oder bestimmte kulturelle Ausdrucksformen selbst als Medien begriffen.
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Ich habe gerade das Blogsystem hier erweitert um die Möglichkeit, bestimmte Einträge nicht sofort anzuzeigen, sondern erstmal nur versteckt zu speichern. Dieser Eintrag hier sollte allerdings sichtbar sein. Also nur ein Test zur Sicherheit ... ![]()
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Vor einiger Zeit haben wir einen Flyer für unsere Zeitschrift erstellt ... nun ist er auch endlich mal hier hochgeladen:
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In Berlin wird es am 22./23. Juni 2009 die Konferenz Berlin Open 2009 zum Open-Source-Einsatz in der Wissenschaft, im Unternehmen, in der Musikproduktion geben (hier das Programm).
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Das Semester läuft bereits seit drei Wochen, so dass man schon eine kleine Mini-Bilanz ziehen kann. Das Seminar „Geschichte in den gegenwärtigen Abgrenzungsdiskursen westlicher und arabischer Medien“, das ich zusammen mit Prof. Pochoshajew in der Theologischen Fakultät gebe, ist gut angelaufen.
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Wenn man Lehrveranstaltungen gibt, steht man alle paar Monate wieder vor der Aufgabe, Seminararbeiten bewerten zu müssen. Während ich mit dem Lesen und Korrigieren keine Probleme habe, weil es meist sehr interessant ist, wie Studierende ein Thema bearbeitet haben, mag ich das Festlegen der Note gar nicht.
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Mir spricht ein Blogeintrag von Christian Spannagel sehr aus der Seele. Er berichtet über die Tagung Scope 08 in Heidelberg, die er am 01.10.2008 besucht hat. Dort haben sich die Teilnehmer »intensiv mit dem Web 2.0 Paradigma« auseinandergesetzt. Vor allem stand das »Zusammenschmelzen von lernen + arbeiten im Visier«.
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... ist mir gerade das liebste, was ich habe. Zumindest jetzt, zu eben diesem Zeitpunkt. Nach vielen (nun gut, nur 2 1/2) anstrengenden Tagen in Apolda, Thüringen bin ich völlig geschafft und liege hier mit meinem Laptop.
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So. Nachdem ich die letzten Wochen zu so gut wie nichts gekommen bin, habe ich den heutigen Tag genutzt, um papierne und gedankliche Abfallprodukte ebendieser Wochen zu entsorgen.
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Diese Frage beschäftigt mich immer wieder, wenn ich längere Texte schreibe. In diesem Fall ist es mein erstes Buch, meine Promotion.
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... sind zwei verschiedene Dinge, wie man manchmal nicht nur Studierenden am Anfang des Studiums deutlich(er) machen müsste, sondern auch sich selbst. Genauso wie ein kommunikationswissenschaftlicher Studiengang nicht dadurch gekennzeichnet ist, ständig zu kommunizieren (und es gibt Studierende, die das zunächst denken), ist auch das alltägliche Kommunizieren nicht gleich erfolgreicher, nur weil man Kommunikation auf einer Metaebene untersuchen kann.
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Das Studium der Literatur hat mir in Bezug auf meine Promotion wieder ein bisschen die Augen geöffnet. Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn man sieht, dass sich ein Baustein auf den anderen setzt. Zwar ganz ganz langsam, das Puzzle setzt sich eben allmählich zusammen.
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Am Samstag halte ich in Berlin einen Vortrag, der sich aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht mit der Rolle des Kontexts beim Verstehen von textbasierten Computerspielen, v.a. bei sog. roguelikes (dieser Wikipedia-Artikel ist äußerst oberflächlich und veraltet, aber reicht für's erste) beschäftigt.
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Endlich habe ich mal wieder ein paar Momente Zeit für einen Weblog-Eintrag. Die letzten Wochen waren etwas knapp, denn seit Sonntag sind zwölf syrische Studierende der Arab International University (AIU) Damaskus sowie ihr Begleiter, Prof. Dr. Samra (Dekan der Faculty of Informatics Engineering an der AIU) zu Gast an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock. Und ich bin an der Betreuung der Leute beteiligt.
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Zur Zeit ist E-Learning wohl das Arbeitsgebiet, das mein Uni-Leben dominiert. Einerseits ist da mein Seminar aus dem Sommersemester, wo die virtuelle Welt zu Goethes Wahlverwandtschaften im Entstehen ist. Das ist ein Projekt, das ich hier im Blog schon öfter erwähnt habe und dessen praktische Umsetzung (d.h. Programmierung) ich längst begonnen haben wollte.
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Im Wintersemester 2008/09 werde ich zusammen mit Prof. Igor Pochoshajew von der Theologischen Fakultät der Universität Rostock das Seminar „Geschichte in den gegenwärtigen Abgrenzungsdiskursen westlicher und arabischer Medien“ leiten.
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Für das Heft 3.08 suchen wir noch Engagierte, die zum Thema »Beurteilung von Schüleraufsätzen im Unterrichtsfach Deutsch« einen Artikel verfassen möchten.
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Jan Schmidt liefert in seinem Blog Ansätze für eine stärker aktuelle Medien berücksichtigende und bewertende Kommunikationswissenschaft, sowohl was Inhalte als auch Methoden angeht. Obgleich der Artikel nicht so sehr die Rostocker Kommunikationswissenschaft widerspiegelt (diese ist nicht soziologisch oder publizistikwissenschaftlich orientiert, sondern besteht v.a. aus Kognitions- und Pragmalinguistik sowie Kommunikationspsychologie), enthält er dennoch einige interessante Punkte.
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Seit einigen Tagen ist diese Website auch über die Domain http://wissenschaft-in-progress.de zu erreichen. Die alten Links funktionieren zur Zeit weiterhin, aber sollten Sie unsere kleine Zeitschrift in Ihren Lesezeichen haben, sollten Sie diese trotzdem aktualisieren.
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Diese Frage hat sich Gabi Reinmann in ihrem e-Denkarium gestellt, genauer gesagt:
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Die zweite Ausgabe unserer Schriftenreihe WISSENSCHAFT in progress ist seit wenigen Minuten als PDF-Datei verfügbar und kann auch wieder als kostenlose Druckversion bei uns bestellt werden (siehe Impressum).
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Nachdem ich vor einiger Zeit angekündigt hatte (hier), einige Kriterienkataloge für die Bewertung von Schülertexten im Unterrichtsfach Deutsch vorzustellen, will ich dies nun endlich tun.
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Nächste Woche bin ich in meinem Seminar zur Geschichte des Gesprächs bei computervermittelter Kommunikation angelangt. Nun werde ich dort etwas tun, was ich bisher noch nicht getan habe: Ich werde meinen in WISSENSCHAFT in progress 2.08 erscheinenden Aufsatz zum Sprachhandeln in textbasierten virtuellen Welten als Grundlage nehmen und noch bevor das Heft draußen ist, zur Diskussion stellen, in der Hoffnung, dass ich aus der Perspektive der Studierenden Rückmeldungen zu Problemen oder Unklarheiten erhalten, die ich sonst übersehen hätte.
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Relativ spontan hatten und haben meine eine Co-Herausgeberin Wiebke Schwelgengräber und ich die Möglichkeit, kostenlos zur E-Learning-Baltics 2008 zu gehen, einer E-Learning-Konferenz, die gestern und heute in Rostock stattfindet. Das ging, weil wir am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur der Uni Rostock in E-Learning-Projekten arbeiten. Heute geht es weiter.
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Zurzeit arbeite ich an einem weiteren Aufsatz, der in Ausgabe 3 unserer Zeitschrift WISSENSCHAFT in progress veröffentlicht werden soll.
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Heute fahre ich wieder zu einem länderübergreifenden Treffen der Aufgabenentwickler VerA 6. In diesem Projekt VerA 6 werden seit 3 Jahren Aufgaben für Vergleichsarbeiten des Unterrichtsfaches Deutsch für die Jahrgangsstufe 6 entwickelt.
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Äußerst lesenswert sind einige der Kommentare zum Eintrag Design und Forschung im FontBlog.
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Demnächst erscheint das zweite Heft von wip. Vorher habe ich das Layout des Umschlags nochmal überarbeitet und die drei Einzel-PDFs, aus denen Heft 1.08 bisher bestand, zu einer PDF-Datei zusammengefügt. Das Herunterladen sollte nun noch einfacher gehen.
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Seit 2005 gebe ich Seminare an der Uni, und während es für die ersten zwei, drei Male vielleicht noch verständlich ist, wenn man mit der zur Verfügung stehenden Zeit nicht zurecht kommt (entweder, weil man noch mehr bräuchte, oder, weil man zu schnell mit dem geplanen Stoff durch ist), ist es mit fast drei Jahren Erfahrung nur noch ärgerlich.
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Vom 13. bis zum 17. Mai 2008 fand an der Rostocker Universität die Tagung „Germanistik in der DDR“ anlässlich des Institutsjubiläums (150 Jahre Deutsche Philologie in Rostock) statt. An fünf Tagen stand jeweils ein anderer Schwerpunkt auf dem Programm. Am Freitag, den 16. Mai, besuchte ich mehrere Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Themenkomplex „Literaturwissenschaft in der DDR“.
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Heute kam ein Brief der Deutschen Nationalbibliothek, in dem uns die ISSN-Nummern für unsere Schriftenreihe mitgeteilt werden. Nummern, weil es ja sowohl die Online- (ISSN 1866-8194) als auch die Print-Ausgabe (ISSN 1866-8186) gibt.
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Also, wie gestern angesprochen, hab ich einen Vortrag bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2008 in Rostock gehalten, und einige Dinge waren sehr interessant:
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Nach den ersten Sitzungen meines Seminar zum Thema »Beurteilung von Schüleraufsätzen« im Unterrichtsfach Deutsch sind meine Studenten und ich in der nächsten Sitzung soweit, Kriterienkataloge, die der Bewertung von Schüleraufsätzen dienen sollen, in eigenen kleinen Studien auszutesten. Insgesamt wollen wir vier solcher Kriterienkataloge ausprobieren und miteinander vergleichen. Welche das genau sind, werde ich hier demnächst mal vorstellen.
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In wenigen Stunden beginnt die Lange Nacht der Wissenschaften, zu der auch ich einen Vortrag beisteuern werde. Um 19:30 und um 22:00 werde ich über mein Projektseminar »E-Learning im Deutschunterricht« sprechen, in dem Studierende und ich den Roman »Die Wahlverwandtschaften« von Johann W. Goethe als virtuelle Welt umsetzen.
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... sind vom Sommersemester schon wieder rum, und zur Zeit ist alles irgendwie »in Bewegung«. Insbesondere kommt in meine Promotion zur Zeit endlich etwas Fahrt, was nicht zuletzt an meiner Tätigkeit bei den Informatikern liegt. Mehr dazu zu gegebener Zeit. ![]()
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Gestern habe ich mein erstes Seminar in diesem Semester gehalten. Ich beschäftige mich darin mit der Bewertung von Schüleraufsätzen in unterrichtlichen Lern- und Leistungssituationen (so der Titel meines Seminar) im Unterrichtsfach Deutsch.
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Über scholarz.net, entwickelt im Projekt »Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0« an der Uni Würzburg konnte man in den letzten Monaten in diversen Blogs und in Scholarz' eigenem schon das eine oder andere lesen.
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Die nächsten Ausgaben sind bereits in Planung und Sie sind eingeladen, sich mit Beiträgen daran zu beteiligen.
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Gerade bin ich auf einen interessanten, sehr umfangreichen und tiefgehenden Artikel in Emily Short's Interactive Fiction-Blog gestoßen. Es geht darin um die Schwierigkeiten der Simulation von Gesprächen in Textadventures, ein Genre, das seit Anfang der 1990er kommerziell praktisch tot ist, aber immer noch viele Freunde hat. Die von mir so oft betrachteten Multi User Dungeons und letztlich auch moderne grafische Online-Welten stehen in ihrer Tradition. Die Zeitschrift Retro hat in ihrer letzten Ausgabe ein umfangreiches Special zur Geschichte der Textadventures gebracht.
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Lange hat es gedauert, doch endlich ist es soweit: Die erste Ausgabe von wissenschaft in progress ist fertig und steht also PDF zum Herunterladen zur Verfügung.
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Endlich ist es soweit: Heute, im Laufe des Tages, werden wir die erste Ausgabe von wissenschaft in progress online stellen und wir sind schon ganz »aufgeregt«. Mehr dazu nachher ![]()
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Morgens zwischen 6:30 und 8:00 Uhr Modulbeschreibungstexte für Studiengänge (konkret: Sprachliche Kommunikation) zu bearbeiten, dabei Musik von In Strict Confidence zu hören und Nutellabrote mit Kaffee zu mir zu nehmen, bereitet mir eine seltsame Freude.
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... es gibt nur Erfahrung, und Wissenschaftler (und alle anderen Menschen) verwechseln allzu leicht das Wirkliche mit der für den Alltag praktischen Abstraktion des Wirklichen.
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Am 24.04.2008 ist wieder Rostocks Lange Nacht der Wissenschaften. Das erste Mal werde auch ich dort einen Vortrag beisteuern, im Rahmen meiner Nebentätigkeit am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur. Ich werde über mein Projektseminar zum E-Learning im Deutschunterricht sprechen, hoffentlich halbwegs unterhaltsam für die Öffentlichkeit
Hier mal ein Abstract meiner aktuellen Arbeitsfassung:
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Unser Zeitschriftenprojekt wissenschaft in progress (deren erste Ausgabe 1.08 in ca. zwei Wochen erscheint) wird, um nicht nur inhaltlich gehaltvoll zu sein, sondern auch äußerlich möglichst professionell auszusehen, komplett mit Latex gesetzt, worum ich mich unter Zuhilfenahme von LyX kümmere.
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In meinem Seminar zum Funktionswandel der Massenmedien im vergangenen Semester ging es vor allem um die rasante Entwicklung der Massenmedien im 20. Jahrhundert. Wie haben sich parallel zur Entwicklung neuer Technologien unsere Vorstellungen über Wirklichkeit, Authentizität und Wahrheit verändert? Als wichtigste Gewährsleute zur Beantwortung dieser Kernfrage dienten uns vor allem Texte zur Filmtheorie und zur Fotografie von Walter Benjamin und Siegfried Kracauer aus den 1920er und 1930er Jahren.
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Bei Jan Schmidt habe ich gerade ein interessantes Statement zum Thema Identitätsdarstellung auf Online-Plattformen (wie XING, StudiVZ etc.) gefunden, das im Rahmen der Konferenz BlogTalk 2008 aufkam:
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Eben erst habe ich bei spiegel.de und Heise mitbekommen, dass am Mittwoch der ehem. MIT-Informatikprofessor Joseph Weizenbaum an einem Schlaganfall gestorben ist, im Alter von 85 Jahren in Berlin.
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Gerade ist uns aufgefallen, dass nur etwas versteckt steht, wann die erste Ausgabe erscheinen wird, und dass das bei der Vorschau auf Heft 1 gar nicht erwähnt ist. Hier also eine kurze Übersicht:
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Draußen liegt Schnee, aber die Sonne scheint, und ein Blick in den Kalender zeigt mir, dass bald das Sommersemester beginnt, welches wieder zwei neue Lehrveranstaltungen mit sich bringt. Durch die schlechte finanzielle Situation der Universität ist es fast illusorisch, für alle Lehrtätigkeiten, die man übernimmt, auch entlohnt zu werden. Wirtschaftlich vernünftig wäre es, wenn ich also nur das machen würde, wofür ich bezahlt werde, aber seit 2005 gebe ich Seminare und obwohl ich zwischenzeitlich am Zweifeln war, will ich zur Zeit darauf nicht verzichten – der Umgang mit den Studenten und die intellektuelle Herausforderung machen ja doch Spaß.
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So … Lange lange Monate tat sich gar nichts auf der Domain donick.net. Mein persönliches Weblog dümpelte nach dem G8-Gipfel ungenutzt vor sich hin, weil ich nicht genau wusste, was ich damit eigentlich will. Nun hat sich das geändert. Seit gestern findet sich nun hier ein Gemeinschaftsblog, das die Lücken zwischen zwei Ausgaben der Zeitschrift wissenschaft in progress füllt.
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Bevor auch ich, ähnlich wie meine Mitherausgeberin Wiebke, ein kleines persönliches Fazit zum vergangenen Semester abgebe, widme ich mich zunächst der Zweitverwertung einiger alter Texte.
Beginnen will ich mit einer Buchvorstellung. Im März 2006 habe ich auf meiner damaligen Homepage eine Rezension zu Michio Kakus Buch »Im Paralleluniversum« geschrieben, und diesen Hinweis auf Kakus Buch will ich den heutigen Lesern nicht vorenthalten (es lohnt ja immer, über den Tellerrand zu blicken, und Geisteswissenschaft hat ihre ganz eigenen Beweise für Heisenberg …
)
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Rückblickend auf die letzten drei Semester kann ich selbstbewusst sagen, dass ich es nach einem Jahr verschiedenster Formen des wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Arbeitens ein Stück weit geschafft habe, meine Identität in der Wissenschaft zu finden: Ich bin eine Linguistin.
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In der ersten Ausgabe geht es um Alter und Kommunikation. Dazu wird es zwei Aufsätze geben. Einerseits betrachtet Uta aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht die Maske des Alters. Andererseits beschäftige ich mich mit der Frage danach, ob und inwiefern das Alter die thematische Entwicklung in natürlichen Gesprächssituationen beeinflusst.
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Das Semester neigt sich allmählich dem Ende entgegen, die Gedanken werden sortiert, archiviert und weitergedacht. Von drei Leuten, die an der Uni Rostock tätig sind, weitergedacht in eine Richtung, die sich in diesem Weblog abzeichnet: wissenschaft in progress.
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Die Schriftenreihe wissenschaft in progress ist eine wissenschaftliche Zeitschrift für aktuelle Gedanken und Forschungsfragen aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaft, Linguistik, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Didaktik, Bildung und E-Learning.
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© Mario Donick 2005–2009.
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